| Philosophie am Krameterhof | |
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"Es ist mein Glück, dass ich die kindliche Gabe
bewahrt habe, die Logik der Natur auch im Leben umzusetzen. Ich halte meine Augen in der Natur immer offen. Durch ständiges Beobachten
meiner Mitlebewesen entdecke ich Wege, ein erfolgreiches Leben in Harmonie miteinander zu führen. Zum obersten Prinzip wurde es mir, die Natur
zu begreifen und sie nicht, wie in der Ausbildung anerzogen, zu bekämpfen. Jedes Tier und jede Pflanze hat ihre Aufgabe in der Schöpfung. Zu
Problemen kommt es nur, wenn der Mensch die Geschicke falsch lenkt." Sepp Holzer |
| Natur und sinnstiftendes, beglückendes Tätigsein
in der Natur sind vielen Menschen wieder wichtig geworden. Das Pflegen und Erleben von Gärten und Land(wirt)schaft stillt nicht nur die Sehnsucht nach Selbstentfaltung und Harmonie, sondern zeigt auch Wege zu neuer Eigenständigkeit in einer Gesellschaft, die immer undurchschaubarer wird und die Menschen immer mehr von ihren Lebenswurzeln abkoppelt. |
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Permakultur führt uns nach vorne, zu unseren Lebenswurzeln zurück.
Permakultur ist friedvolles, einander förderliches Miteinander von Menschen und Natur: unser persönliches lustvolles Wirken und Werken
vor unserer Haustür als Beitrag zu einer zukunftstauglichen Entwicklung dieser Welt. Permakultur ist ein Stück Hoffnung: ein wohldurchdachtes Konzept, wie wir im Kleinen und im Großen der Zerstörung der Erde wirksam begegnen können. |
| Permakultur beruht auf einem Denken in Zusammenhängen und Wechselwirkungen. Permakultur- Freunde/innen beobachten die Natur. Sie empfinden natürliche Kreisläufe nach und entwickeln sich selbst erhaltende, dauerhafte Systeme aus Pflanzen und Tieren, die sich gegenseitig ergänzen und bereichern. In diese sensiblen Netze integrieren sie ökologische Bauten und Siedlungen mit großer Sorgfalt. | ![]() |
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Der Begriff Permakultur leitet sich aus dem englischen "permanent agriculture" ab und wurde 1974 von den australischen Ökologen und Landschaftsplanern Bill Mollison und David Holmgren geprägt. 1981 wurde Mollison für sein Permakultur Konzept der Alternative Nobelpreis, gestiftet von Jacob Uexküll (Schweden) verliehen. |
| Bill Mollison und David Holmgren definieren Permakultur als ein intergriertes, sich selbst entwickelndes
System aus mehrjährigen und sich selbst vermehrenden einjährigen Pflanzen und Tierarten, die für den Menschen nützlich sind. Grundgedanke ist das Wirtschaften in und mit ökologischen Kreisläufen im Sinne einer dauerhaften und nachhaltigen Nutzung. Permakultur ist neben einer alternativen Form der Landwirtschaft auch eine Lebensphilosophie. |
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Heute arbeiten nicht nur Hausgärtner/innen, Bauern/Bäuerinnen und Siedlungsgemeinschaften, sondern auch Regional- und Städteplaner/innen, ja Regierungen in verschiedenen Ländern der Welt nach den Ansätzen der Permakultur. |